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Projekt Idee – Lasst uns ein Buch schreiben

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Manchmal hat man Schnapsideen und manche dieser Ideen setzen sich so im Kopf fest, dass man ihnen nachgehen muss. Ansonsten spukt es einem wochenlang im Hinterstübchen umher und lässt einem schlichtweg keine ruhige Minute mehr.So erging es mir nach den vielen persönlichen Geschichten, die ich die letzte Woche zu lesen bekommen habe. Depressionen gibt es überall, auch wir Hundmenschen sind davon betroffen. In mir wuchs also der Wunsch etwas zu tun, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, um zum einen aufzuklären aber vorallem um Mut zu machen, um ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu erschaffen – und um Spenden zu sammeln.

Nach einigen Brainstormingsitzungen mit Freunden und vorallem mir selbst kam mir die Idee eines Buchbandes. Gefüllt mit persönlichen Geschichten, Schicksalen, Anekdoten von uns – den Hundemamas mit psychischen Erkrankungen. Jedes Mensch-Hund Team bekommt sein eigenes kleines Kapitel. Zusätzlich würden noch Interviews von Hundetrainern und Psychologen zum Thema passen. Auch die Idee den einen oder anderen persönlichen Bericht von einem Angehörigen, der den Einfluss eines Hundes auf die Depression von einem Blickwinkel als Außenstehender beschreiben kann, steht im Raum. Weitere Ideen sind jederzeit willkommen.

Die fertigen Bücher sollen dann zum Kauf angeboten werden, der Erlös würde zu 100% einer gemeinnützigen Organisation oder einem Verein zu Gute kommen. Ich hatte zum Beispiel an Freunde fürs Leben, die sich für die Aufklärung und Prävention von Depressionen und Suizid kümmert, oder eine Assistenzhundeschule, die PBTS-Hunde ausbildet gedacht.

So ein Vorhaben kostet natürlich Geld. Eine Auflage von 100 Büchern würde je nach Anbieter zwischen 600 und 800 Euro kosten. Das hängt natürlich auch noch stark von der späteren Seitenanzahl und der Designart ab. Für die Finanzierung hatte ich an ein Crowdfunding-Projekt gedacht. Hier werden Spender meist anhand von kleinen Dankeschöns ‚entlohnt‘. Zusammenschreiben und gestalten würde ich das Buch, nehme hier aber auch gerne Hilfe an.

Was wir dafür brauchen:

  • Euren Mut, eure Geschichten
    Das Buch soll ein Sammelsorium von ehrlichen, emotionalen Berichten werden, die von Erkrankten selbst geschrieben wurden. Ob mit realen Namen oder unter Pseudonym ist dabei völlig egal. Bei Interesse meldet Euch gerne per Mail bei mir unter windengel@hotmail.com 
  • Berichte von Außenstehenden
    Zum einen Angehörigen, die bereit sind zu berichten, wie der Hund das Verhalten des Erkrankten verändert hat und es tagtäglich beeinflusst.
    Zum anderen sachliche Berichte von Hundetrainern oder Hundepsychologen zu dem Thema Depressionen und Hunde.
    Ein Bericht eines Menschenpsychologen zu dem Thema wäre auch großartig.

 

Klingt gut – ja oder nein?

Schreibt mir doch einmal ganz ehrlich und direkt von der Leber weg, was ihr von dieser Idee haltet. Totale Utopie oder eigentlich ein gutes Projekt? Was könnte man noch umändern, hinzufügen etc.

Ich freue mich über eure Antworten, egal ob positiv oder negativ.

 

 

 

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31 Kommentare zu „Projekt Idee – Lasst uns ein Buch schreiben

  1. Ich finde die Idee super. Ich finde sowas immer echt spannend (das klingt jetzt mega doof). Leider trauen sich natürlich viele nicht, alles so aufzuschreiben – daher wäre das bestimmt eine gute Sache wenn man noch überlegt, ob ein Hund denn das Richtige wäre.
    Da ich weder wirklich betroffen bin noch Angehörige bin, nehme ich dann wohl die Rolle als Leser und Unterstützer ein.
    Ich könnte mich höchstens als Lektorin/Korrekturleserin anbieten, Lesen und korrigieren kann ich nämlich ganz gut. Ansonsten werde ich wohl nur Buchkäuferin und Fan werden 😉

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  2. Eine tolle Idee. Betroffen bin ich nicht, auch niemand in unserem Umfeld – aber ich unterstütze gern beim Korrekturlesen, beim Marketing, Vertriebswegen usw. Das ist dann eher mein Bereich 😉 Also dogeridoo steht euch als Marketingplattform dafür zur Verfügung und auch sonst setze ich gern alle mir bekannten Hebeln in Bewegung (PR etc.)

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  3. Die Idee finde ich klasse, ich wäre dabei, sowohl beim schreiben, als auch beim Versuch, dass Buchprojekt drucken zu lassen. Ich kenne noch den einen oder anderen im Druckbereich, der vielleicht bereit wäre, das Buch zum Sonderpreis zu drucken.

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  4. Mega klasse gute Idee!!! 🙂 Ich bin jetzt schon großer Fan davon und ich verfolge euer geschehen um dieses Thema eh sehr gern. Finde euch einfach klasse!! Weiter so!

    Zu allem weiteren, hast du ja auf Facebook eine Nachricht erhalten

    Viele Grüße

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  5. Hey,
    ich finde die Idee auch sehr gut. Ich bin zwar nicht depressiv, aber hatte mit Borderline zutun, falls das auch gehen würde, würde ich auch schreiben wollen.

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      1. Ich hatte 3 Jahren einen Hund und musste ihn dann leider abgeben. Falls das auch zählt, wäre ich weiterhin dabei.
        Ansonsten gehe ich regelmäßig ins TH zum Gassi gehen und zum Knuddeln 🙂

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  6. Hallo Anna,
    das finde ich eine tolle Idee.
    Hab schon mal bei einem Buchprojekt über Borderline mitgeschrieben….
    Ich wär also voll dabei….

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  7. Hey,

    ich finde die Idee wirklich sehr sehr gut, und denke da kann man ne Menge draus machen. Ich bin gespannt, und zähle auf jeden fall zu einem deiner Unterstützer! Ein derartiges Werk ist mir auch nicht bekannt und könnte unter Umständen echt gut ankommen. einen Fan mehr hast du auf jeden Fall schonmal! :))

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  8. Die Idee finde ich prima! Ich hatte im letzten Jahr selbst ein seelisches Tief sodass ich Hilfe in Anspruch nehmen musste! Und meine beiden Fellnasen haben mich dabei mehr als gut unterstützt! Bin zwar kein Schreiberling aber ich wäre gerne dabei 🙂

    Viele liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy

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  9. Hallo! Ich habe zwar keine psychische erkrankung, bin aber Psychologin, dogblogger und angehende hundetrainerin 🙂 ich würde euch sehr sehr gern unterstützen. Schreib mir gern eine Mail! 🙂

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  10. Ich werde euch auf jeden Fall helfen – zumindest finanziell! 🙂
    Das hört sich super an und ich bin mir sicher, dass ihr so dem ein oder anderen Mut machen könnt.
    Bin schon gespannt, was das ergibt. 🙂

    Liebe Grüße
    Alina

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    1. Wir sind gerade alle fleißig am schreiben. Bis zum 31.7. hat jeder Zeit für seinen Teil, dann geht es weiter (: Eine Hundetrainerin und Psychologin haben wir auch dabei und ich glaube 12 Menschen, die ihre Geschichte teilen. Ich bin auch ganz gespant, was dabei raus kommt.

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  11. Hallo liebe Anna,
    Ich bin heute durch Zufall auf deinen Blog aufmerksam geworden und total begeistert. 🙂 Braucht ihr noch Hundemamas mit Depressionen?

    Liebe Grüße

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  12. Ich habe selber zum Glück nicht mit Depressionen zu tun, würde mich aber gerne zum Korrekturlesen bereitstellen. Da mich das Zhem auch sehr interresiert.

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