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Danke <3

Die Reaktionen auf meinen Artikel Depressiv und Hundemama – ist das fair dem Tier gegenüber? haben mich ehrlich gesagt völlig aus den Socken gehauen. Über 15 Kommentare direkt auf dem Blog, eine ähnliche Anzahl direkt auf Facebook, 6 E-Mails und laut diesem Facebook-Button unter dem Artikel: 213 geteilte Beiträge.

Ich habe es leider noch nicht geschafft, allen Menschen zu antworten, werde dies aber auf jeden Fall in den nächsten Tagen erledigen. So viele persönliche Schicksale, so viel Zuspruch. Eure Reaktionen haben mir vor allem eines gezeigt: ich bin nicht allein. Weder in meiner Angst dem Hund nicht gerecht zu werden, noch mit meiner psychischen Erkrankung. Ich bin wirklich dankbar für die lieben Worte und euren eigenen Mut offen über eure Depressionen zu schreiben. Wir sind nicht alleine und vor allem sind wir trotz unserer Krankheit in der Lage gute Hundehalter zu sein. Gute Menschen zu sein. Jedes Lebewesen hat seine eigene Geschichte und somit auch seine eigenen Schwierigkeiten, Einschränkungen und Handicaps, aber diese Dinge definieren uns nicht.

Ich wünsche Euch allen alles Glück und Kraft der Welt und vor allem viele gemeinsame Jahre mit euren vierbeinigen Therapeuten an eurer Seite.

Danke

Anna

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8 Kommentare zu „Danke <3

  1. Liebe Anna, du bist ganz sicher nicht alleine damit 😉
    Ich zum Beispiel habe selbst jeden Tag einfach die Befürchtung, meiner Hündin überhaupt nicht gerecht werden zu können.
    Besonders, weil ich alleine wohne und sie demnächst halbtags alleine lassen muss.
    Sie kann das, trotzdem komme ich mir gemein vor und ich denke immer „allen Hunden geht es bestimmt besser als Lotte.“
    Dabei weiß ich, dass das nicht so ganz stimmen kann,weil ich mich sehr um sie bemühe und sie scheint auch nicht unglücklich zu sein.
    Trotzdem ist es komisch, wie oft ich mich egoistisch fühle, wenn ich gerade nicht mit ihr draußen bin.
    Dabei bekommt sie ein normales Pensum von tgl. 2-4h, manchmal machen wir Ausflüge, gehen zum Mantrailing.
    Wenn nix los ist, dann pennt sie friedlich.
    Sie ist nicht einmal ein Kuschelhund. (Ich glaube, ich brauche ihre Nähe mehr als sie meine 😉 ).
    Auch ohne momentane Depressionen geht es mir da ähnlich wie dir.
    Um ehrlich zu sein, ich fühle mich immer etwas schuldig dafür, dass ich mir als alleinstehende Person einen Hund geholt habe.
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das auch grundsätzlich verteufelt wird, wenn man alleine ist und nicht immer jemand 24/7 für den Hund da sein kann.
    Und doch funktioniert es irgendwie gut so.
    Vielleicht hat mich auch nur die Meinung von etlichen Hundehaltern eingeschüchtert, die meinen,wenn das Leben nicht zu 1000% planbar ist und nicht jeden Tag am besten immer einer da ist, wäre man ein totaler Tierquäler.

    Liebe Grüße und weiterhin viel Kraft. 🙂

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    1. Ja, alleine und Hund. Ich wurde auch schon sehr oft dafür verteufelt, auch ohne die Depressionen noch zu erwähnen. Dann hätte man mich vielleicht gleich an Ort und Stelle verbrennen wollen^^ Und dennoch haben unsere Hunde vielleicht sogar das hundegrechtere Leben, weil wir uns ständig Gedanken um die Bedürfnisse unserer Hunde machen und sie nie so einfach neben her laufen. Mach so weiter wie bisher, Lotte geht es mit Sicherheit sehr gut bei dir. Liebe Grüße

      Gefällt 2 Personen

  2. Also, ich freue mich sehr, dass Du soviel Zuspruch bekommen hast. Ich glaube auch ganz fest daran, dass Summer Dir gut tut und sie das Leben mit Dir, egal, wie es aussieht, liebt. Hunde sind zum Glück nicht so wie Menschen, die sich über das Leben mit den Belastungen beschweren und gehen.

    Ich denke aber auch, dass Dich ein Hund wie Socke, der selber sehr krank ist, viel Versorgung braucht, was selbst mich an meine Grenzen bringt, Dir auch nicht gut tun würde. Dabei war Socke ja nicht von Anfang an krank, sondern wurde mit 6 Jahren krank.

    Daher wünsche ich Dir von Herzen, dass Summer immer an Deiner Seite bleiben kann. Und auch, wenn es nicht mehr geht, weil Du es nicht mehr kannst, einen guten Platz für Summer findest. Auch das finde ich einen wichtigen Aspekt. Das Leben ist ja für uns alle nicht planbar. Sich aber vorzunehmen, immer das Beste für seinen Hund zu wollen, selbst, wenn man sich kurzfristig oder für trennen muss, ist immer der richtige Weg.

    Mit den besten Wünschen und ganz lieben Grüßen
    Sabine mit Socke

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    1. Hallo Sabine,

      ich kann mir ehrlich gesagt nciht vorstellen, dass ich Summer wegen einer Erkranung ihrerseits abgeben würde. Wie im Eintrag beschrieben würde ich alles für diesen Hund tun und dadurch werden Kräfte freigesetzt, die ich für mich selbst nicht zustande gebracht hätte. Wohl aber für den Hund. Dadurch hilft sie mir. Sollte Summer je erkranken, werde ich mich um sie kümmern und ich glaube nciht, dass ich dort an meine Grenzen stoßen werde bzw Summer deshalb abgeben würde.

      Anders wäre es, wenn mein eigener Zustand Ausmaße annimmt, die für Summer schädlich wären. Starke Stimmungsschankungen, Aggressionsausbrüche.. sowas eben. Oder wenn sie durch meine Krankheit Stressymptome zeigen würde. Dann würde ich ein neues Zuhause für sie suchen, weil sie nciht von mir belastet werden soll. Aber der andere Fall, nein, den kann ich mir wirklich nciht vorstellen.

      Dir und Socke alles Gute.

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      1. Das ist sehr verantwortungsvoll von Dir und Deine Absicht macht Dich noch sympathischer als Du eh schon bist. Ich komme mit Socke, den Sorgen, Ängsten und der Versorgung schon an meine Grenzen. Aber wenn Du meinst….

        Viele liebe Grüße
        Sabine mit Socke

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      2. Ich habe auch großen Respekt davor, was du mit Socke durchmachst und was du für sie machst. Das ist wirklich bewundernswert. Ich hoffe einfach ganz naiv, dass ich mit Summer nie in so eine Situation komme. Und wenn doch, muss man Lösungen finden mit der alle, vorallem aber der Hund, zufrieden ist. Ganz Liebe Grüße

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  3. Ich hab heute erst so richtig erkannt, dass ich trotz meiner depressionsbedingten Antriebslosigkeit der letzten Monate alle Kräfte, die ich noch übrig hatte, in Bella gesteckt habe… Ja, an manchen Tagen hätten wir, hätte ich mehr tun können, vielleicht sollen – andererseits ist sie durch all die Ruhe ein Aussiemädel, dass nicht zu viel Action fordert sondern auch mal schnell müde wird, geworden. Ich kann dich sehr, sehr gut verstehen, die Zweifel sind immer da. Andererseits denke ich mir, dass Bella es bei ihrer ersten Familie wohl schlechter gehabt hätte..

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  4. Ja fand den artikel auch so gut und hab auch geteilt.

    Also alleine bist du sicher nicht. Hab das gefühl auch immer das ich Leyki nicht gerecht werde. Aber dan schau ich ihn an wie er glücklich in sein bett sschläft und es wird nir richtig warm um das herz. Du bist eine super person, auch wen ich dich nicht persönlich kenne, aber man sieht das du dir gedanken machst wegen deiner summer. Und alleine bist du sicher nicht. Als ich in die klinik war hatte ich so ein schlechtes gewissen leyki gegen über aber es ging fpr ihn. War ja nicht ewig in der klinik. Man merkt einfach das ein hund einem soviel kraft geben kan. Mach weiter so den du und deine summer sind ein super team. ❤

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