Allgemein · Pfotenalltag

Kapitän Summer übernimmt

Gutes Wetter muss man ja immer nutzen, solange es vorhanden ist und so traf ich mich gestern Nachmittag mit zwei lieben Freundinnen zu einem Mädelsnachmittag. Wir fuhren nach Schwentinetal, um dort ein wenig im dortigen Schwentinepark spazieren zu gehen und anschließend eine Runde Tretboot auf dem Rosensee zu fahren.

Der Schwentinepark ist ein frei zugängliches kleines Tiergehege. Man kann dort unter anderem Ziegen, Schafe, Schweine sowie Damwild beobachten. Summer kennt den Park seit ihren Welpentagen, wobei sie heute doch mehr Interesse an den rennenden Schafen und Kaninchen zeigt als damals als Zwergenwesen. Sie ist also doch ein Hütehund und kein gut getarnter Labrador. Auf dem Gelände befinden sich auch noch einige Vogelvolieren sowie ein großer Spielplatz, ein Kiosk und ein Minigolfplatz. Auf letzterem sind aber leider keine Vierbeiner erlaubt, deshalb fällt dieser Spaß für mich immer ins Wasser. Am Kiosk hat man neben einigen Snacks, Getränken und Eis auch die Möglichkeit Tretboote für 5 Euro die Stunde zu mieten.Das war auch für heute unser Plan.

Mit einem kleinen Schlüssel, der an einem kleinen Schwimmball befestigt war, damit er auch bei einer Wasserlandung nicht verloren gehen könnte, ging es wenige Meter zum Bootssteg hinunter. Summer war anfangs nicht wirklich begeistert von dieser Aktion, lag doch das Boot gute 50 cm unterhalb des Steges. Ich habe sie letztendlich auf das Boot gehoben und da sie nicht auf die hintere Plattform des Bootes wollte, legte sie sich vorne auf einer freie Fläche ab. Die ersten Minuten waren für sie eindeutig Stress, aber es wurde schnell besser und nach ca 10 Minuten schaute sie sich schon interessiert die vielen Stockenten an, die immer wieder unsere Strecke kreuzten.

Nach einer guten Stunde ging es dann auch schon wieder zurück. Länger hätten meine Beine das Treten allerdings auch gar nicht mehr ausgehalten. Laufen kann ich ja, aber alles andere bringt mich schnell an meine konditionellen Grenzen. Sport ist eben doch nicht so mein Ding (: Am Steg kletterte Summer alleine wieder aus dem Boot hinaus und wir marschierten zurück zum Kiosk, um zum einen den Schlüssel abzugeben und uns noch eine leckere Portion Pommes mit Mayo zu gönnen. Leider gab es dort dann einen unschönen Zwischenfall, in dem ein Kind in vollem Tempo um eine Ecke gerannt kam und auf Summer trat. Gleich hinterher kamen noch zwei weitere Kinder angelaufen und Summer hatte ziemliche Angst und wollte bellend auf die Kinder zu. In der direkten Nähe ist der große Spielplatz, ich hätte mich einfach weiter mit Summer wegsetzen sollen, aber ich fand den kleinen Abstand eigentlich ein ideales Training, in dem sie sich bis zu dem Zwischenfall auch wirklich super geschlagen hat. Und diese Kiddies kamen wirklich so schnell angeschossen, ich war genauso überrascht wie mein Hund. Nun steht wieder Kindertraining auf unserem Programm, was solls.

 

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