Allgemein · Pfotenalltag

Windige Grüße aus St Peter-Ording

Sankt Peter-Ording hieß an diesem Freitag unser Ziel.
Also das von Tonia, Summer und mir.

Laut Wetterbericht sollte heute ja der schönste Tag der Woche werden und so wollten wir den Tag erst am Strand beginnen und anschließend den Westküstenpark mit seinem Robbarium besuchen. Zu letzterem ist es wegen des Wetters gar nicht erst gekommen. Seerobben mögen Wasser von unten und oben lieben, aber wir Menschen waren nach dem Strandbesuch berart durchgefroren, dass ein mindestens zweistündiger Spaziergang im Dauerregen nicht gerade unseren Wunschvorstellungen entsprach und so wurde der Nachmittag spontan in eine Pizzeria verlegt. Summer war glaube ich auch ganz dankbar, die Arme wurde am Strand ziemlich durchgepustet.

In Sant Peter Ording entschieden wir uns für die Badestelle in Bad, direkt an der Promenade. Drei Euro kam ein Parkticket mit einer Höchstparkdauer von 2 Stunden. Anschließend ging es über einen sehr langen Steg (oder war es jetzt eine Brücke?) hinaus zum Strand, den wir nach einer Kurabgabe von zwei Euro pro Person dann auch betreten durften. Da wir hier an der Nordsee waren, musste hier natürlich auf die Gezeiten geachtet werden. Gerade herrschte allerdings Ebbe und die Flut sollte erst gegen 17:30 Uhr wieder einsetzen. Pünktlich zu unserer Ankunft hatte natürlich der Regen eingesetzt, was man am Strand allerdings gar nicht bemerkte, da der Wind so stark war, dass die Regentropfen kaum zu uns vordrangen. Die Sandkörner flogen über das Watt hinweg und man kam sich mehr wie in einem Wüstensturm vor als an einem deutschen Strand. Nur die eisigen Temperaturen machten den Unterschied deutlich.

Ich hatte bereits vorher von den tollen Schaukeln gelesen, die hier mitten im Sand aufgebaut waren und so mussten hier ein paar Fotos geschossen werden. Anschließend ging es noch einmal mehrere Meter hinunter zur Wasserkante. Menschen sah man übrigens am Strand selbst kaum noch. Irgentwo bellte immer wieder ein Hund und auch Summer war sehr aufgeregt wegen den starken Sturms. Ihr Fell glich nach kurzer Zeit auch einer Sandkiste und sie kniff ihre Augen ständig wegen des Windes und den fliegenden Sandkörnern zusammen. Nach guten 90 Minuten traten wir schließlich den Rückweg an und ich merkte erst im Auto, dass Handschuhe wohl eine gute Idee gewesen wären. Meine Hände waren knallrot und taten höllisch weh. Summer wurde erstmal entsandet und bekam etwas zu Trinken und Futtern. Die Heimfahrt verschlief sie größtenteils und auch beim Restaurantbesuch lag sie hauptsächlich dösend unterm Tisch. Ab und an nieste sie allerdings, da waren wohl noch Sandörner in der Nase versteckt.

In Sankt Peter Ording gibt es keinen richtigen Hundestrand. Vierbeiner sind allerdings auf allen Strandabschnitten bis auf den FKK-Bereich erlaubt, solange sie an der Leine geführt werden. Eine Freilaufzone gibt es allerdings nicht. Wir werden im Laufe des Jahres sicher noch einmal wieder kommen und dann auch wirklich den Westküstenpark besuchen. Dafür haben wir nämlich noch einen Gutschein. Allerdings darf es dann doch etwas wärmer sein (:

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