Allgemein · Pfotenalltag

Hunde(traum)strand Heikate

Als Kielerin hat man es schon gut.
Frische Luft und das Meer quasi direkt vor der Tür. Da liegt es natürlich nahe mit dem Hund einen Ausflug an den Strand zu machen. Leider sind die Kieler Hundestrände in Falkenstein und Laboe alles andere als einladend. Während man bis zum 31. März an jedem Strand mit seinem Vierbeiner den Sand unter den Füßen bzw. Pfoten genießen kann, sind ab dem 4. April nur kurze Teilstücke für Hunde freigegeben. In Falkenstein sind tatsächlich nur wenige Meter wirklich betretbar, der Rest besteht schlichtweg aus großen Steinen.

Wirklich schön ist leider nur ein kleiner Teil des Hundestrandes.

 

Die Kieler Hundelobby ist seit Jahren mit den Verantwortlichen im Gespräch, um den Strandabschnitt zu verlängern. Momentan ist eine 100 Meter lange und 25 Meter breite Erweiterung des Hundestrandes am Falkensteiner Leuchtturm auf Probe geöffnet. Ich habe mir die Erweiterung noch nicht angesehen, werde das bei gutem Wetter aber mal nachholen. An meinen Lieblingsstrand wird Falkenstein durch diese Erweiterung allerdings bei Weitem nicht herankommen:

Heidkate – ein Traum für Mensch und Hund

Ca. 20 Minuten Autofahrt außerhalb von Kiel als Teil vom Schönberger Strand liegt der Heidkater Strand. 400 Meter Hundestrand stehen einem dort zur Verfügung und der lässt wirklich keine Wünsche übrig: weißer, feinkörniger Sand, hellblaues Wasser, kaum Steine im Wasser, eine bewachsene Düne als Abgrenzung zum breiten Fuß- und Radweg. Außerdem verläuft der Grund sehr seicht im Wasser, sodass man auch nach 10 Metern noch locker Stehen kann. Ideal also, um wasserscheuen Hunden das Meer schmackhaft zu machen. Ein Parkplatz sowie eine Pommesbude und ein Getränkestand sind in wenigen Fußminuten erreicht und wenn man etwas weiter läuft, findet man auch viele kleine Cafes und Restaurants. Mit meinen Großeltern habe ich dort einmal super leckere Waffeln gegessen, leider weiß ich den Namen nicht mehr, aber es war wirklich schön dort schnabulierend auf den Strand und das Meer zu blicken.

Tagsüber ist der Strand naturgemäß recht voll, aber ich habe die Leute und deren Hunde dort immer als sehr freundlich und rücksichtsvoll erlebt. Selbst direkt am Ufer konnten wir letzten Juli in Ruhe unsere mitgebrachten Kuchenstücke verspeisen. Es hat höchstens etwas geknackt, weil Summer so gerne im Sand buddelt (:

Wirklich schön wird es allerdings erst abends am Strand. Die meisten Leute sind dann bereits abgefahren und so kann man den Abend auf einer Decke, einem Bier in der Hand und ein paar Leckereien im Sonnenuntergang ausklingen lassen. Der Blick über das Meer ist wirklich wunderschön. Hach, ich freue mich schon wieder auf den nächsten Strandbesuch.

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2 Kommentare zu „Hunde(traum)strand Heikate

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